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TECHNOLOGIE

Perplexity startet dauerhaft arbeitende KI-Agenten für den Arbeitsplatz im Max-Abonnement

Der KI-Anbieter Perplexity führt Teammates ein, Agenten für laufende Aufgaben, die zunächst im Web und nur im Max-Abonnement für 200 US-Dollar monatlich verfügbar sind.

6 Nov, 02:27 · 2 sources · 2 min

Perplexity startet dauerhaft arbeitende KI-Agenten für den Arbeitsplatz im Max-Abonnement

Perplexity hat am Donnerstag (5.) mit Teammates ein System vorgestellt, das KI-Agenten für kontinuierliche Aufgaben am Arbeitsplatz bereitstellt. Die Agenten sollen parallel arbeiten, Projekte verfolgen und ohne neue Anweisung handeln, wenn sie Änderungen erkennen; sie sind in Perplexity Computer integriert. Damit erweitert das Unternehmen sein Angebot von der punktuellen Aufgabenbearbeitung auf dauerhaft laufende Assistenz – ein Feld, auf dem laut Berichterstattung auch OpenAI und Anthropic mit eigenen Agentenprodukten aktiv sind.

Nach Darstellung von Perplexity bauen Teammates auf Computer auf und ermöglichen Zusammenarbeit sowie laufende Arbeit größeren Umfangs. Die Nutzer können jedem Agenten eine eigene Rolle zuweisen; die Agenten arbeiten gleichzeitig und teilen Aufgaben untereinander. Jeder Teammate verfügt über eine eigene Arbeitssumgebung mit separater Computersitzung und eigenem Browser. Nutzer können den Fortschritt verfolgen, Ergebnisse prüfen, die Kontrolle übernehmen oder den Agenten umleiten. Dabei sollen die Agenten auf bereits eingerichtete Projekte, Fähigkeiten, Erinnerungen, Dateien und Werkzeuge des Nutzers zurückgreifen. Über Slack können auch Kollegen Aufgaben an die Agenten richten; diese sollen Arbeitskanäle verfolgen und auf Veränderungen in Gesprächen und verbundenen Projekten reagieren.

Als Anwendungen nennt Perplexity Marketingkampagnen, Vertrieb, Kundendienst, operative Abläufe und Softwareentwicklung – etwa die Verfolgung von Fristen, Datenanalyse, Problemerkennung, Qualitätstests und Sicherheitsüberwachung. Ein Agent könnte Kennzahlen einer Marketingkampagne verfolgen, ein anderer Vertriebsaktivitäten oder Kundenanfragen bearbeiten.

Der Zugang ist zunächst auf die Webversion und Abonnenten des Max-Plans beschränkt. Dieser kostet 200 US-Dollar monatlich oder 2.000 US-Dollar jährlich. Native Apps für Mobilgeräte und Computer sind nach Angaben des Unternehmens geplant, aber noch nicht erschienen. Olhar Digital verweist auf OpenAI, das im September Dots mit kontinuierlich arbeitenden Assistenten vorstellte, und auf Anthropic, das im Oktober eine Forschungsvorschau von Claude Duet mit proaktiven Agenten öffnete. Perplexity-CEO Aravind Srinivas schrieb auf X, die Vision sei, dass jede Organisation mit der Zeit Hunderte Teammitglieder für jede Person habe.

Die Einführung reiht Perplexity in einen Wettbewerb um arbeitsorientierte KI-Agenten ein; die Quellen beschreiben die Produkte von OpenAI und Anthropic als Vergleichsfälle. Offen bleibt zunächst, wann die angekündigten nativen Apps erscheinen; die Quellen nennen dafür keinen Termin.

Sources

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